Selbsttest: Glukose-Sensor bei Gesunden ausprobiert
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Hallo Freunde des Bluetooth, heute
testen wir ein Abd Freestyle Libre 3 für
65 €. Das ist ein geweglukosometer,
das per Bluetooth die Daten aufs das
Smartphone sind. Es hat alles, was das
NerdHz begehrt quasi.
Diese Geräte gehören zu den meist
verkauften in Deutschland. Also das i
das meist verkaufte
Lautverkaufsstatistik. Man kann es
kostenlos haben, wenn einfach auf der
Webseite einträgt. Äh, ich bin
Diabetiker. Ich möchte es gerne
ausprobieren, kriegt man ersten Sensor
kostenlos. Wenn man einträgt, ich habe
keinen Diabetes, kriegt man es meistens
trotzdem kostenlos. Kann man probieren.
Das Gerät funktioniert so, da ist dann
so ein kleiner Schniepel, der geht ins
Gewebe, der ist beschichtet und in
dieser Beschichtung entsteht Strom durch
Zucker und daraus kann er ein
Sensormesswert generieren und den
schickt er jede Minute ans Smartphone.
Und jetzt zeige ich mal, wie das Gerät
montiert wird. Als erstes entfernen wir
sicherheitshalber den Bewuchs, damit es
besser klebt. Als zweites reinigen wir
die Stelle mit einer nicht rückfettenden
Seife und waschen es mit Wasser ab. Dann
mit einem Alkoholtüchlein desinfizieren,
Packung öffnen und Applikator entnehmen.
Jetzt drehen wir den Applikator auf. Es
ist jetzt wichtig, dass alles
vorbereitet ist, denn man kann den
Applikator nicht wieder zudrehen. Der
wird vorgespannt und der kann auch nicht
wieder steril geschlossen werden. Mit
einem leichten Druck auf den Applikator
soll man dann den Sensor setzen. Hier
habe ich ein bisschen Hemmung, weil ich
vorher da reingeguckt habe und die Nadel
gesehen habe. Es soll aber überhaupt
nicht weh tun. Und als ich dann gemacht
habe, habe ich auch wirklich überhaupt
gar nichts gespürt. Dann fährt man noch
außenrum mit dem Finger
und dann müsste es sitzen. Den Sensor
berühren mit dem Smartphone und dann
dauert ungefähr eine Stunde, bis der
Sensor bereit ist. Der wird sich
irgendwie kalibrieren. Diese Geräte sind
in der Diabetestherapie sehr beliebt und
haben die Behandlung massiv vereinfacht.
Wir wollten uns aber angucken, was
bringt es so für gesunde? Da muss ich
natürlich feststellen, bin ich überhaupt
gesund? Also bin ich zum Arzt gegangen.
Der Ärztin hat gesagt, keine
Insulinresistenz, kein Brdiabetes, kein
Diabetes feststellbar. Wir kommen noch
dazu, wie belastbar diese Aussagen sind,
aber jetzt schauen wir uns erstmal die
App an. Die App zeigt auf der Startseite
die aktuelle Messkurve der letzten
Stunden. Über die Untermenüs kommt man
ins Protokoll oder kann sich die Time in
Range anzeigen lassen. Also die Zeit, in
der Blutzucker innerhalb gesetzter
Grenzen war. Die Grenzen, die kann man
ein bisschen selber festlegen innerhalb
von Appets Grenzen Grenzen und ich habe
die hier runtergesetzt, weil ich ja
nicht die hohen Grenzen für Alarme
verwenden will, sondern ich will ja
wissen, ob ich mich in einem optimalen
Bereich befunden haben. Das habe ich das
mal weit runtergesetzt, um zu gucken,
bin ich in so einem schönen optimalen
Bereich bzw. wie lange bin ich in einem
schönen optimalen Bereich? Die
Tiefpunkte der Messung, das sind
Fehlmessung, da lege ich auf dem Sensor.
Das ist so ein bekanntes Problem dieser
Sensoren. Das sind so diese Compression
Lows. Man kann seine Daten dann auch
teilen, z.B. mit Angehörigen oder mit
dem medizinischen Fachpersonal oder auch
was weiß ich einfach mit der Frau oder
Freundin. Wenn dann die App und der
Sensor laufen und verbunden sind, dann
kann man anfangen sich verrückt zu
machen und Mahlzeiten messen. Das habe
ich gemacht. Ich wollte dann ganz genau
vorgehen und habe Dinge abgewogen. Also
habe ich so 225 g Reis aufgeschaffelt.
Das sind zwei Portionen. Ich wollte nur
nicht zweimal wiegen. Dann ist der
Blutzucker bzw. der Gewebezuger
hochgegangen bis über 200. Dann habe ich
mit der Diabetologin gesprochen und die
hat gesagt, die Sensoren, wenn die
frisch eingesetzt sind, dann sind die
noch ein bisschen ungenau. Erstens und
zweitens haben wir keine blutige
Kontrollmessung. ich gedacht, das
stimmt. Die Blutmessgeräte sind
wesentlich genauer und sie kosten nur 7
€ in diesem Fall. Leider die genauere
blutige Kontrollmessung war noch mal 50
Punkte höher. Ich habe den Test dann
natürlich wiederholt. Ich habe neuen
Sensor bestellt. Ich habe ihn gut
einlaufen lassen und habe ich das
Experiment mal wiederholt, allerdings
mit 100 g Reis, sonst R sehr ähnlich.
Und wir sehen, die Reaktion ist trotzdem
sehr ähnlich. Es ist nur, dass dass die
Zeit in der Gewebezucker hoch ist, nicht
so lang ist. Da hatte ich meine erstes
gutes Learning quasi, nämlich ich bin
offenbar doch nicht so gesund, wie ich
gedacht habe, sondern ich habe eine
Glucosetoleranzstörung.
Das fällt in Studien, die mit diesen
Pömpeln arbeiten, fällt es häufiger auf,
das sind immer so 15 bis 20 % Leute, die
gute Blutwerte haben und auffallen mit
einer gestörten Zuckerverwertung, die
man im Blut nicht feststellen kann. ist
auch gutes zu wissen, weil gesteuerte
Glucosetoleranz ist etwas, was ein früh
Warnzeichen für spätere Diabetes hat, je
nach Genetik. Und dann ist es schon für
sich gerechtfertigt, wenn solche Dinge
rauskommen, wo man wirklich sagt, da
kann ich noch was machen. Also diese
ganz hohen Werte, die waren, vermute
ich, wenn die Glykogenspeicher ganz voll
waren. Ich vermute das deshalb, weil
wenn ich eine Zeit lang dann wenig
Zucker gegessen habe, fast kein und mich
ein bisschen bewegt habe, dann waren die
Kurven wesentlich normaler und da habe
ich dann meine anderen Messung gemacht,
wie ich sie eigentlich machen wollte und
habe Sachen gegessen. Die Reaktion dabei
auf verschiedene Lebensmittel ist extrem
individuell. Das bei jedem anders. Also
in Studien fällt dann immer auf, bei
mein ist die Banane ganz arg. Be me ist
der Keks ganz arg. Und das kann man auch
nicht herausfinden vorher durch das Blut
oder so, sondern das kann man nur
rausfinden durch die Kurven. So habe ich
halt dann verschiedene Sachen getestet.
Ich habe mal so eine Banane 100 g Banane
getestet und angeguckt. Und hier
sehen wir dann die Banane. Jetzt einmal
hoch und dann geht's hier runter und es
geht meistens ein bisschen tiefer runter
als vorher und dann geht es wieder hoch.
Das passiert so, dass der Blutzucker
reguliert wird durchs Insulin. Dann
fällt meistens ein bisschen tiefer als
er vor war und dann gibt die Leber
wieder Zucker nach aus den
Zuckerspeichern, aus den
Glykogenspeichern und stabilisiert es
wieder. Also so eine Selbstvermessung
eignet sich natürlich perfekt dazu, sich
selber komplett Kirre zu machen. Das ist
auch der Grund, warum ich eng mit
medizinischen Fachpersonal
zusammengearbeitet habe, weil man sich
sehr schnell in irgendwelche Dinge
verrennen kann. Ich habe das aber ein
schönes Beispiel, weswegen man sich
nicht über jede Peak da verrückt machen
sollte.
nämlich ich war bei einem Hindernislauf.
Ich mag diese Hindernisläufe
[Musik]
und da habe ich eine schöne Kurve. Da
geht's dann rauf auch bis über 160. weit
bevor der Startschuss gefallen ist, habe
ich natürlich ganz viele Aufregungen
verspürt und dann ging es immer hoch und
immer höher und immer höher und bis bis
hier und da ging es dann los und dann
fangen die Muskel an zu verbrauchen und
Insulin kommt natürlich auch rein und
dann geht's wieder runter und tiefer.
Der Körper stellt für extreme
Situationen hoher Werte an Blutzugebrei,
damit man gleich power von den Muskeln
her. Das ist ganz normal und auch das
kann z.B. über 200 gehen. Was wir
verhindern möchten, denke ich, ist es
sind halt gesundheitliche Schäden. Die
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